Bevor es mit neuen Vorgabentexten weitergeht, habe ich erst einmal wieder ein paar Neuigkeiten zu vermelden, denn in einer Welt der Fake-News braucht es ja auch hin und wieder ehrliche und korrekte Neuigkeiten, damit man nicht beginnt am eigenen gesunden Menschenverstand zu zweifeln.

Es sind derzeit Gute Zeiten, schlechte gute Zeiten!

So ist es zum Beispiel so, dass ich ja – wenn ich nicht die Bühnen der Welt bespiele – einem normalen geregelten Job nachgehe. 9 to 5, im Büro, wie man es sich bei einem volltätowierten Comic-affinen und in Ehre alt gewordenen Punkrock-Fan vorstellt. Mein Arbeitgeber hat nun auch das Format Poetry Slam für sich entdeckt und erkannt, dass es mitunter Vorteile hat, wenn man einen Mann der Szene in den eigenen Reihen kennt. Und so kommt es, dass ich wahrscheinlich gegen Herbst vor einem größeren Kreis zeigen darf, was ich unter Slam Poetry verstehe. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und bin gespannt, wie das anschließende Feedback ausfallen wird.

A propos Herausforderungen.

Im vergangenen Jahr, hatte ich (wie berichtet) die Freude und Ehre beim Klanggrenzen Festival mitzuwirken. Das war eine ganz großartige Erfahrung und ich habe die Zusammenarbeit mit den Profi-Musikern sehr genossen. Scheinbar fanden Sie mich auch ganz in Ordnung denn es deutet derzeit alles auf eine erneute Zusammenarbeit in 2020 hin. Wenn ich mehr Details habe, werde ich berichten.

Bis dahin, frohe Feiertage und genießt die Auszeit.

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Heute Abend ist wieder Aufzeichnung von El Magos Tretboot im Bruderherz in Nürnberg. Auf diese Show freue ich mich besonders und das liegt nicht nur daran, dass das Publikum bisher immer großartig mitgefeiert hat, sondern auch an den Gästen des heutigen Abends.

Wenn euch vor der Show heute Abend nochmal ein Bild der vergangenen Aufzeichnungen machen wollt, dann schaut einfach hier vorbei.

Und ansonsten bleibt mir nichts zu sagen, als „Bis heute Abend, im Bruderherz.“

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(Text zu den DLDA-Vorgaben „Axolotl, Tagebucheintrag, erregt, Milchstraße“.)

+++ Montag  +++ 26. März 3019 +++
+++ Tagebucheintrag von Axel Axolotl // Pilot des Forschungsschiffs Humboldt +++
+++ Zieldestination – Äußerer Rand der Milchstraße +++

Ich bin vor vier Tagen aus der Kryostase aufgewacht und seitdem ziemlich erregt. Also nicht aufgeregt, sondern tatsächlich und wirklich erregt. Keine Ahnung, woher das kommt, ob es die kosmische Strahlung ist oder die Tatsache, dass ich seit meiner Abreise vor vierzehn Jahren keinen Geschlechtsverkehr mehr hatte, aber seit meinem Aufwachen, habe ich eine Erektion mit der man einen Diamanten zu Mehl klopfen könnte. Ich habe kurz darüber nachgedacht zu masturbieren, habe aber die Befürchtung, dass ich beim Höhepunkt ein Loch in den Schiffsrumpf schießen würde.

+++ Mittwoch +++ 28. März 3019 +++
+++ Tagebucheintrag von Axel Axolotl // Pilot des Forschungsschiffs Humboldt +++
+++ Zieldestination – Äußerer Rand der Milchstraße +++

Um mich ein bisschen runter zu holen (haha), habe mir historische Aufzeichnungen von alten DLDA-Shows angesehen. Selten etwas unerotischeres erblickt als diese vier Gestalten. Generell diese Menschen damals, man fragt sich, wie die so lange dominierende Spezies auf der Erde sein konnten. Seit wir Axolotls an der Macht sind, hat Not und Elend ein Ende. Es gibt keine Kriege mehr, alle Religionen leben in Frieden nebeneinander und DLDA wurde verboten.
Bin leider immer noch geil und hätte, als ich mich im Schlaf umgedreht habe, fast aus Versehen mit meiner Latte die Luftschleuse geöffnet.

+++ Donnerstag +++ 29. März 3019 +++
+++ Tagebucheintrag von Axel Axolotl // Pilot des Forschungsschiffs Humboldt +++
+++ Zieldestination – Äußerer Rand der Milchstraße +++

Um nicht zu ersticken befinde ich mich in meinem Raumanzug, da in der Hülle meines Raumschiffs ein faustgroßes Loch ist. Ich habe ein Notsignal aktiviert und hoffe, dass ich bald gerettet werde. Wenn sie mich fragen, wie das Loch in die Hülle kam sage ich… Meteoriteneinschlag! Dies ist mein letzter Tagebucheintrag, da ich Energie sparen muss. Ich hoffe, dass ich bald gerettet werde…

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Eieieieiei, was ist hier nur los. Derzeit habe ich unter der Woche das Gefühl, dass die Dampfmaschine unter Volllast fährt.

Gestern war Slam in Freising und gewonnen hat die wunderbare Meike Harms. Ich selbst fiel dem 5-Minuten-Zeitlimit zum Opfer, was aber – da müssen wir uns nichts vormachen – nichts geändert hätte.

Nächste Woche ist dann wieder El Magos Tretboot, dieses Mal unter anderem mit Rüdiger Bierhorst (Monsters of Liedermaching) und Nektarios Vlachopoulos. Ich glaube es gibt noch Karten…

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(Text zu den DLDA-Vorgaben „Waran, Fan-Gesang, euphorisch, Friedhof“. Bitte stellt euch dazu vor, ich wäre ein Waran, hätte ein Trikot und einen Fanschal an und einen Becher Bier in der Hand und wäre mittelstark bis komatös alkoholisiert)

Olé!

„Olé, olé olé olé, wir sind am Friedhof olé!

olé, olé olé olé, wir sind am Friedhof olé!

Wir öffnen, die Gräber, da steh´n wir drauf

Und dann fressen wir alle Leichen auf

Olé, olé olé olé, wir sind am Friedhof olé

Was Aas betrifft wird sich nicht geziert.

Das wird ausgegraben und schnabuliert.

Olé, olé olé olé, wir sind am Friedhof olé,

olé, olé olé olé, wir sind am Friedhof olé!“

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