TransSib2017 – Tag 10 – Der Baikalsee

Disclaimer: Dieser und alle folgenden Einträge zur Reise wurden im Vorfeld geschrieben und über die tatsächlichen Ereignisse wird erst im Nachgang berichtet. Wer uns Kommentare, Grüße oder sonstiges schreiben möchte, kann dieses via transsib@parkster.de machen.


Heute steht ein Besuch des Freilichtmuseums in Talzy auf dem Plan und dann noch ein ganztägiger Ausflug zum Baikalsee. Dieser Ausflug ist für mich ein Highlight der Reise und einer der Gründe, warum ich diese verrückte Tour überhaupt mache. Keine Ahnung wie oft ich das Video hier schon angeschaut habe, aber zwei Hände dürften zum Abzählen nicht reichen.

WTF?!?-Facts zum Baikalsee:

  • er ist so groß wie Belgien
  • er fasst 23.000 Kubikkilometer(!) Wasser (zur Verdeutlichung: das sind 23 Trillionen Beutel Milch (eine 23 mit achtzehn Nullen))
  • seine Oberfläche ist von November bis Mai komplett zugefroren
  • er ist bis zu 1.650 Meter tief (zur Verdeutlichung: das ist knapp 10 x so tief wie die Cheops-Pyramide hoch ist… oder über 5 x so tief wie der Eiffelturm hoch… oder 3 x so tief wie der Willis Tower hoch… oder doppelt so tief wie das Burj Khalifa, das höchste vom Menschen gebaute Gebäude)
  • wenn man im Sommer mit dem Boot drüber fährt und seine Kontaktlinse verliert – dann ist die weg!

Bevor es morgen wieder in den Zug und weiter auf die Reise geht, werde ich versuchen so viel Eindrücke und Bilder wie möglich mit- und aufzunehmen.

Baikalsee

TransSib2017 – Tag 9 – Die Stadt, die ich niemals fehlerfrei aussprechen kann

Disclaimer: Dieser und alle folgenden Einträge zur Reise wurden im Vorfeld geschrieben und über die tatsächlichen Ereignisse wird erst im Nachgang berichtet. Wer uns Kommentare, Grüße oder sonstiges schreiben möchte, kann dieses via transsib@parkster.de machen.


Wenn bisher alles glatt gegangen ist, kommen wir heute (Samstag, den 15. April) in Irkutsk an. Die Stadt, die ich bisher kein einziges mal fehlerfrei aussprechen konnte, liegt am Baikalsee, der toll sein soll, wovon wir uns aber erst morgen selbst ein Bild machen.

Irkutsk hat mit knapp über 500.000 Einwohner (Stand: 2010) in etwa die Größe von Nürnberg und wird in manchen Berichten als ‚quirlige Metropole‘ beschrieben. Zumindest in der Zeit in der wir da sein werden, wird sich der Quirligkeits-Faktor auf jeden Fall erhöhen. Insgesamt zwei Nächte bleiben wir in der Stadt, die wohl richtig schön ist, wenn man sich das folgende Video ansieht…

TransSib2017 – Tag 8 – Im Osten nix Neues

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Dritter Tag im Zug. Da ich, während ich das hier schreibe (es ist der 04. April, 20:50 Uhr), nicht weiß, ob gerade im Zug irgendwas spannendes passiert (ich gehe mal davon aus) oder wir uns zu Tode langweilen (ich schließe es mal aus), wird auch dieser Eintrag wieder etwas ‚übersichtlicher‘. Wer will kann ja an transsib@parkster.de schreiben, was er/sie gerade treibt. Oder schickt uns eure abgedrehtesten YouTube-Empfehlungen musikalischer Art.

Wo wir gerade beim Thema Musik  sind: Instrumente! Die russische Balalaika (oder Schalenhalslaute) ist ja ein Instrument, das mir schon ewig gefällt. Wie auch Banjo oder Shamise handelt es sich dabei um ein Saiteninstrument, mit einem ganz eigenen Klang und deshalb hier ein Song, bei dem zwei der drei (Shamise fehlt) zu hören sind. Die wunderbaren Katzenjammer mit ihrem Demon Kitty Rag:

Oh… wollt ihr mal sehen, welche musikalische Kriegserklärung Boney M. in den 70ern gen Osten geschickt hat? Ja? Gut, dann hier ein Rasputin mit Afro, der barfuß tanzt, als hätte ihm Gazprom einen Erdgasanschluss in seine rote Satinbluse gelegt…

TransSib2017 – Tag 7 – Wir reisen auf Gleisen

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Da ich gestern schon beschrieben habe, was wir wohl gerade machen, bleibt nicht viel zu sagen. Irgendwann gestern oder heute oder morgen fahren wir durch Omsk, Novosibirsk, Jekaterinburg, Perm und weitere Städte, in welcher Reihenfolge ist mir gerade entfallen… für euch ja aber nicht wirklich wichtig. Daher einfach mal ein Video, das darstellt, wie ich mir Russland immer vorgestellt habe: Dicke Rapper, dürre Mädels mit Klunkern im Pelz und fette Limousinen mit Lichthupen-Tourette. Wehe das ist nicht wirklich so!

André hatte ja auch seine Vorstellungen von Moskau… ich hoffe inständig er irrt sich…

TransSib2017 – Tag 6 – Das TRAINing beginnt

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Gestern Nacht um 23:45 Uhr Ortszeit haben wir die Transsibirische Eisenbahn bestiegen und werden in dieser sowohl heute, wie auch die kommenden beiden Tage verbringen. Es gibt immer wieder Stops in kleineren und größeren Städten, aber unsere nächste Haltestelle an der wie längere Zeit verbringen, ist noch einige tausend Kilometer entfernt und wird erst am 15. April erreicht.

Bis dahin werden wir die Zeit wohl mit Lesen, Schlafen, Spielen, Essen, Trinken, Reden, Sport (ahahahahahahahahahaha!) und weiteren Dingen die dem Entschleunigen dienen, verbringen. Ich für meinen Teil habe vor neben dem eh geplanten Reisebericht auch den einen oder anderen Text zu schreiben. Nicht unbedingt für den Poetry Slam oder die Lesebühne, aber vielleicht für die ein oder andere Lesung.

Damit ihr euch ein Bild der Reise machen könnt, hier mal eine recht gute Doku von Phoenix.