TransSib2017 – Tag 14 – Zug 24

Disclaimer: Dieser und alle folgenden Einträge zur Reise wurden im Vorfeld geschrieben und über die tatsächlichen Ereignisse wird erst im Nachgang berichtet. Wer uns Kommentare, Grüße oder sonstiges schreiben möchte, kann dieses via transsib@parkster.de machen.


Um 7:20 Uhr Ortszeit besteigen wir wieder die TransSib und fahren weiter. Dieses Mal ist es der Zug #24, er uns weiterträgt. Tschüss Mongolei, war sicher schön mit Dir, aber irgendwann kommt der Moment, an dem man loslassen muss.

Die Reise geht weiter gen chinesische Grenze, die Ankunft in der nächsten und für mich letzten Station der Reise, Peking, ist dann morgen Mittag geplant. Schon jetzt, in dem Moment in dem ich diesen Eintrag schreibe (mehr als zwei Wochen bevor ihr ihn lesen könnt), finde ich es schade, dass das Ende der Reise nun schon so nah ist. Nicht unwahrscheinlich, dass es während der stunden- und tagelangen Zugphasen schon zu den nächsten Urlaubsplänen kommt.

Vielleicht ja dann in eine Gegend, die mehr Strand aber nicht weniger Abenteuer bietet. An der man exotische Palmen und Früchte findet, einen die Natur mit allen giftigen Tieren die ihr zur Verfügung stehen umbringen möchte oder man sogar seltsam gekleidete Rapper findet. So Leute wie MC Miker G und DJ Sven…

TransSib 2017 – Tag 13 – Ulaanbaatar

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Nach der Nacht in der Steppe geht es zurück nach Ulaanbaatar und dort stehen eine Stadtrundfahrt, der Besuch des Naturhistorischen Museums (Dinoknochen, yeah!) und des Winterpalastmuseums (Architektur, yeah) auf dem Plan.

Ich hoffe, dass meine Speicherkarten und Akkus für die GoPro ausreichen (an dieser Stelle nochmal ein herzliches „Danke für´s Equipment“ an David Graziano), denn ich will so viel es geht auf Video festhalten. Für die Nachwelt. Oder SternTV, falls die Interesse haben. @SternTV-Redaktion: Einfach bei Bedarf melden.

In dem folgenden Video habe ich schon ein Pub in der Stadt gefunden, das mir auf den ersten Blick zusagt. Vielleicht gehen wir da ja auch rein.

TransSib 2017 – Tag 12 – Im Land des Khan

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6:50 Uhr. Sechs Uhr Fünfzig! SECHUHRFUFFZICH!!!

Nur um mal deutlich zu machen, wann ich in meinem Urlaub aufstehen muss, weil wir in Ulaanbaatar ankommen. Wir sind nun im Lande des Khan, wobei ich Dschingis meine und nicht den Typen aus Star Trek, mit dem fragwürdigen Modegeschmack.

Nach dem Transfer zum Hotel, ist geplant, dass wir Frühstücken (sehr gut) und dann zur Morgenzeremonie zum Gandan-Kloster fahren (interessant).

Im Laufe des Tages fahren wir dann in die Mongolische Schweiz und wandern zum Schildkrötenfelsen (awesome!), bevor wir eine Viehzüchterfamilie besuchen und die Nacht in einer Jurte in der Mongolischen Steppe verbringen. Bisher hat jeder, mit dem ich über die Reise gesprochen habe gemeint „Ui, dann müsst ihr sicher auch vergorene Stutenmilch trinken!„. Das mag sein, aber auch das werden wir überstehen und für den Fall der Fälle habe ich genug Immodium und Kohletabletten dabei um jegliche Magen-Darm-Tätigkeit bis zum Ende der Reise zum Erliegen zu bringen.

Ich hoffe übrigens, dass die Mongolen niemals herausfinden, wie wir ihren ehrenwerten Vorfahren Ende der 70er Jahre dargestellt haben, sonst hätte ich vollstes Verständnis dafür, wenn zeitnah Horden von Bogenschützen auf Ponys einfallen und die Bundesrepublik übernehmen…

TransSib2017 – Tag 11 – Und weiter geht´s

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Heute geht es in aller Frühe (… naja, um 8:12 Uhr Ortszeit) zurück in den Zug und mit der Nummer #006 auf in Richtung Mongolei. Dort wird direkt die Hauptstadt Ulaanbaatar angefahren. Auf die Mongolei bin ich auch ziemlich gespannt, kenne ich sie bisher doch ausschließlich aus der Netflix-Serie Marco Polo. Und ich glaube, das ist nicht so ganz realistisch.

Bis wir allerdings morgen früh (noch früher als heute Abfahrt ist(!)) ankommen, heißt es erst einmal wieder ‚einen Grenzübertritt aushalten‘. In unseren Reiseunterlagen steht, dass diese pro Grenzübertritt und Land zwischen anderthalb und vier Stunden dauern können.

Zur Verdeutlichung: Anderthalb Stunden dauert in der Regel ein Tatort. Und vier Stunden kommt er einem vor.

Als Ausgleich zum Tatort-Bashing hier für die Tatort-Fans (in Wirklichkeit mag ich euch ja) Klaus Lage mit Faust auf Faust und Bildern aus etlichen Schimanski-Folgen/-Filmen…

TransSib2017 – Tag 10 – Der Baikalsee

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Heute steht ein Besuch des Freilichtmuseums in Talzy auf dem Plan und dann noch ein ganztägiger Ausflug zum Baikalsee. Dieser Ausflug ist für mich ein Highlight der Reise und einer der Gründe, warum ich diese verrückte Tour überhaupt mache. Keine Ahnung wie oft ich das Video hier schon angeschaut habe, aber zwei Hände dürften zum Abzählen nicht reichen.

WTF?!?-Facts zum Baikalsee:

  • er ist so groß wie Belgien
  • er fasst 23.000 Kubikkilometer(!) Wasser (zur Verdeutlichung: das sind 23 Trillionen Beutel Milch (eine 23 mit achtzehn Nullen))
  • seine Oberfläche ist von November bis Mai komplett zugefroren
  • er ist bis zu 1.650 Meter tief (zur Verdeutlichung: das ist knapp 10 x so tief wie die Cheops-Pyramide hoch ist… oder über 5 x so tief wie der Eiffelturm hoch… oder 3 x so tief wie der Willis Tower hoch… oder doppelt so tief wie das Burj Khalifa, das höchste vom Menschen gebaute Gebäude)
  • wenn man im Sommer mit dem Boot drüber fährt und seine Kontaktlinse verliert – dann ist die weg!

Bevor es morgen wieder in den Zug und weiter auf die Reise geht, werde ich versuchen so viel Eindrücke und Bilder wie möglich mit- und aufzunehmen.

Baikalsee