kaputt

Immer öfter fühle ich mich kaputt.

Nicht körperlich. Nicht muskelkaterlich. Nicht ohgottohgott-ich-hab-mir-in´-Finger-gesäbelt! Eher innen drin.

Das sind dann die Tage, an denen alles schief geht. Die scheiße beginnen, scheiße weitergehen und scheiße enden. An denen der Busfahrer nicht einfach nur vor meiner Nase wegfährt, sondern mir auch noch den Mittelfinger zeigt. An denen wirklich jeder Affe an der Bushaltestelle glotzt, als hätte ich gerade gesagt, dass ich gerne kleine Tiere quäle und Frauen schlage! Die Sonne scheint vielleicht an diesen Tagen, aber die Strahlen kommen nicht an. Bleiben hängen in dichten Wolken, die außer mir niemand sieht. Gewitterwolken.

Sturmwolken.

Die Frage ist, was passiert, wenn der Sturm losbricht? Angestauter Zorn, angestaute Energie, die sich auswirklungslos wie ein Blitz auf freiem Feld entlädt. Heftiges Abregnen von zurückgehaltener Wut, die die Luft reinigt und anschließender Sonnigbisheiterkeit Platz macht. Oder doch eher sturmtiefesques Wüten im Wohngebiet mit umherfliegenden Dachlatten und kollateralen Verwüstungen?

Ich brauche einen Blitzableiter… so was hier!

Definition: Ironie

Einen McFit-Ausweis zu haben, mit einem Foto auf dem man wie eine Wasserleiche aussieht, die man in gewärmtem Brackwasser drei Wochen aufquellen ließ und über diesem Foto steht “Einfach gut aussehen!”

Freunde der Ironie, nachdem ich, bescheiden wie ich bin, als weltgrößter Dichter im wichtigesten Fernsehereignis der Sportwelt (Das aktuelle Sportstudio… (ihr habt doch hoffentlich nicht an den Superbowl gedacht!)) auftreten durfte, waren die Reaktionen meines Umfeldes alle recht einseitig und könnten gut zusammengefasst werden mit:

“Du?!? Im Sportstudio? Was kommst als nächstes? Ein Porno mit Alice Schwarzer? Der Weltmeistertitel im Schach für Zlatko?”

Ich habe damals alle Spötter des Neids bezichtigt und den Kontakt abgebrochen. Und ihnen Kokain untergeschoben, aber das ist eine andere Geschichte.

Neulich kam es aber, dass ich morgens ins Bad trottete und mich versehentlich auf eine Waage stellte, deren Display zwar eine Zahl anzeigte, aber zwischen den Zeilen “Ohgottohgott, geh runter, mein Kreuz!” schrie. Nun gut, ich kann sagen, dass die Zahl noch zweistellig war (vor dem Komma), aber viel fehlte nicht zur Dreistelligkeit und ich sach´s mal, wie´s ist war – all time Höchstgewicht!!!

Zu viel! Und deshalb begann letzte Woche erneut ein Versuch sportlich in Form zu kommen, Gewicht zu reduzieren, Muskulatur aufzubauen und bald auszusehen wie He-Man ein sportlicher Mensch.

Das neue Belly off – Projekt ist gestartet…

Rock´n´Roll-Ladies

Der Schmidt hat es schon ganz richtig gemacht. Es gibt einfach Zeiten, in denen man auch mal zeigen muss, was man hat. Und ich hab immerhin schon drei!

Wobei die Anzahl natürlich nix zu sagen hat. Es kommt darauf an, ob man damit umgehen kann und daran arbeite ich gerade. Sind wir doch mal ehrlich, Freunde der gepflegten Unterhaltung, von nix kommt nix. Wer rocken will, braucht vorher blutige Finger. Ich versuche mir diese blutigen Finger mit diesen drei Ladies zu verschaffen:

Zur Erläuterung:

Rechts: Yamaha APX 700. Bis vor einigen Wochen DAS Instrument meiner Wahl, auf dem die meisten meiner bisherigen Songideen entstanden sind. Und nein, ich hab noch nicht eine einzige davon umgesetzt/vertont.

Mitte: Gibson Les Paul Studio Satin (in Cherry Red; aus den USA). Diese schöne Gitarre verschafft mir zusammen mit dem Fender Amp (der im Zimmer steht) derzeit am meisten Spaß. “Blutige Finger”-Faktor: 9 von 10. Wer mal Bock hat zusammen zu fetzen – einfach melden!

Links: Ersteigerte Harley Benton (Studiogitarre von StarFM, die für einen guten Zweck versteigert wurde). Bisher nicht gespielt, dafür aber signiert von Royal Republic, Itchy Poopzkid, Broilers, Wirtz, Katzenjammer, Jimi Jamison (ehemals Survivor), Per ‘Pelle’ Nilsson, 5Bugs, Emil Bulls, The Brew, Udo Dirkschneider, Friska Viljor und einigen anderen!

Dann steht hier noch ein Yamaha Keyboard rum und Drumsticks hängen über der Tür. Alles in allem wäre es also Zeit für ein Musikzimmer! Oder einen Proberaum! (Da lacht der Zaunpfahl)

Und bald bringe ich dann eine Top-Charthit-CD raus, mit Titeln wie Bullshit, as I ever told Christian Wulff kriegt Ehrensold oder Rock´n´Roll-Remmidemmi-Ranjid oder aber Was? Wieso? Was soll der Qutsch?

Und ich hoffe, dass ihr die Scheibe kauft illegal runterladet!

Wunschtraum (Projekt 2013)

Manchmal muss man sich ja auch mal was gönnen. Sich einen Wunschtraum erfüllen. Wenn´s denn geht und die Voraussetzungen stimmen. Doch dafür kann man ja sorgen…

Einer meiner Wunschträume ist es, einmal die San Diego Comic-Con zu besuchen, die größte Comic-Messe der Welt. Anfang der 70er mit überschaubaren 300 Leuten gestartet, sind es mittlerweile um die 140.000 Leute geworden, die sich an den drei Messetagen über´s Gelände schieben. Und ich will einer davon sein. Will sabbernd an unzähligen Ständen stehen und mich darüber ärgern, nicht mit zwei Lottogewinnen im Gepäck aufgetaucht zu sein. Will innerhalb von drei Tagen um zwanzig Jahre jünger werden!

Was 2012 schon nicht mehr klappt, weil – Comic-Con 2012 BADGES ARE SOLD OUT!

Von 12. – 15. Juli 2012 werden sich also viele Menschen auf Publikumsvorführungen, Cosplay-Kostümpräsentationen, Autogrammtischen und ähnlichem vergnügen, während ich im Büro sitze. Und das gerne! Denn ich muss Urlaub sparen. So um die drei Wochen, denn zusammen mit drei Wochen Urlaub aus nächstem Jahr, ist dann genug Spielraum für eine Verlängerung des Auslandsaufenthaltes. We´ll see.

Der Plan steht – im kommenden Jahr fliege ich zur Comic-Con nach San Diego!

Nun gilt es, die im ersten Absatz erwähnten Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören solche Kleinigkeiten wie “Reisepass beantragen”, “Informationen einholen, wie man an Tickets kommt” (teilweise schon erledigt) und “Zeitplan erstellen (Wann um Unterkunft kümmern? Wann um Flug kümmern? etc.)”.

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Was tu ich nur?

Am Dienstag, den 13.3. habe ich einen Auftritt in der Talent-Ecke der Comedy Lounge in Nürnberg.

Das Hauptprogramm bestreiten Moderator Egersdörfer, die bezaubernde Sarah Hakenberg, Martin Puntigam und Philipp Moll. Und irgendwo dazwischen sind dann meine 5 Minuten. Nun frage ich mich in den letzten Tagen immer wieder, was ich denn dort machen soll.

Einerseits läge es ja nahe, einen 5 minütigen Slam-Text zu präsentieren. Das sollte kein großes Problem sein und ich hätte einiges zur Auswahl.

Andererseits geschieht derzeit so viel spannendes auf der politischen Bühne, dass es mich ja doch ein wenig reizt, bissl was politisch-kabarettistisches zu machen.

Was tätet ihr denn an meiner Stelle?