Schön war es

Gestern fand das 5 Jahre DLDA-Jubiläum statt und wir verzeichneten die zweitgrößte Besucherzahl insgesamt, bei tropischen 38 Grad im Hof der Kofferfabrik in Fürth. Es war heiß, und das nicht nur textlich.

Auf dem Weg dahin ereilte mich eine weitere gute Kunde: Am 9. September werde ich im Rahmen des „Tag des offenen Denkmal“ in Ingolstadt 30 Minuten aus meinem Programm präsentieren. Weitere Informatinen hierzu folgen natürlich hier auf parkster.de und ebenso auf Facebook.

Es geht munter weiter…

Lang, lang ist´s her…

Schon vor fünf langen Jahren war es, dass sich eine Gruppe von vier jungen älteren Herren zusammenschloss, eine Lesebühne zu gründen. Es entstand ‚Das Lesen der Anderen‘, DLDA.

Seit dem ist eine Menge passiert. Gymmmick, der Liedermacher unserer Gruppe, ist mit Kai und Funky von Ton, Steine, Scherben sehr viel unterwegs, so dass er den recht schleppend verlaufenden Kalenderverkauf mit den Gagen dieser Auftritte ausgleichen kann. Thomas quält nach wie vor Kinder als Französischlehrer, Michl quält nach wie vor Zuschauer mit modisch herausfordernden Outfits und ich, nun ja, ich werde auch nicht jünger.

Nach Stationen im Cinecitta, wanderten wir vor einiger Zeit ja ins Zentralcafé, doch hier ist nun auch Schluss. Das komplette Gebäude wird renoviert und wir müssen uns eine Ausweichlocation suchen. Es scheint aber direkt in der Nähe zu bleiben.

Unberührt davon, spielen wir weiterhin in der Kofferfabrik in Fürth und dort findet am 31. Juli auch unsere ‚5 Jahre DLDA‘-Geburtstagsshow statt. Kommt da alle hin, das wird lustig werden.

Level Up

Wie jedes Jahr, so auch in diesem Jahr.

Auf dass es auch in Zukunft poetische Worte und unterhaltesame Prosa gebe.

Prost!

Forellengeschnetzeltes vom Feinsten

… so lautete der Titel des Abschlusskonzertes des Klanggrenzen Festival in Coburg.

Ich hatte die große Freude in diesem Jahr meinen Beitrag zum Festival leisten zu dürfen, indem ich als Poetry Slammer beim music slam mitmachte und die hervorragenden Musiker unterstützen durfte.

Der Saal im Haus Contakt in Coburg war mit knapp über hundert Zuschauern besetzt und wenn man der Neuen Presse Coburg glauben darf, dann war das auch gar nicht so schlecht:

Zwar slamt Peter Parkster anfangs noch brav zwischen den Einzelsätzen des dazu live dargebotenen „Forellenquintett D 667“ von Franz Schubert, klärt über dessen Entstehungsgeschichte auf, macht sich Gedanken über die Damen in Schuberts Jugendjahren und entwirft das fein gezeichnete Szenario einer Land-Idylle des damaligen Österreichs in dezent-freier Reimstruktur. Zu den Variationen des Werks aber wird er richtig laut und montiert eine straffe Abhandlung über den Absturz einer jungen Frau, die das Text-Original der Forelle ziemlich gut ins Jetzt übersetzt: keine Vergewaltigung, aber ausgenutzt und sitzengelassen. Entehrt also, was damals das gesellschaftliche Ende der jungen Dame bedeutete. Dieser „Wort-Sex-And-Crime“ verpasst der dramatischen musikalischen Gestaltung der Variationen ein schillerndes Schuppenkleid.

(Quelle: https://www.np-coburg.de/region/coburg/Die-Forelle-und-der-Luestling;art83420,6219170)

Zwar stand ich bereits beim Dresdner Jazz Slam in der Schauburg mit Musikern auf der Bühne, aber nun mit einem Geige, Bratsche, Cello, Contrabass und Flügel, das war dann doch eine Premiere. Und noch dazu eine, die wirklich toll war.

Mein Dank geht hiermit an das Aramis Trio, bestehend aus Martin Emmerich, Fabien Wankmüller und Heiner Reich, die nicht nur das Klanggrenzen Festival veranstalten, sondern auch Vertrauen in einen Hobbymusiker hatten, ihrem Konzert die richtigen Worte zu geben. Und zusammen mit diesen drei Herren danke ich auch Annemarie Birckner und Christian Ernst für die unterhaltsame Probe und das spaßige Konzert.

Es war mir eine Freude.

 

Kammermusik mal anders

Am kommenden Wochenende ist in Coburg das Abschlusskonzert des Klanggrenzen Festival 2018, der schon dritten Ausgabe des interdisziplinären Kammermusikfestivals. Und ich habe die Ehre dabei zu sein.

Unter dem Motto ‚MUSIC SLAM – FORELLENGESCHNETZELTES VOM FEINSTEN‚, darf ich mir die Bühne mit so renommierten Musikern, wie dem Aramis Trio, Annemarie Birckner oder Christian Ernst teilen und meinen (sprachlichen) Teil zum Gelingen des Abends beitragen.

Ich muss gestehen, dass ich mich durch dieses Projekt mehr mit Kammermusik und den Komponisten Franz Schubert und Ralph Vaughan Williams auseinandergesetzt habe, als im kompletten Musikunterricht meiner Schulzeit und das, obwohl ich auch Klassischer Musik immer offen gegenüber war.

Nun habe ich also die Ehre und Freude, dabei mitzuwirken meine beiden Leidenschaften Musik und Sprache miteinander tanzen zu lassen. Oder sich zu zerschnetzeln, je nachdem wie man es sehen möchte.

Das Konzert findet statt am Sonntag, den 08.07.2018 um 19:30 Uhr im Haus Contakt, Coburg. Tickets gibt es (relativ sicher) an der Abendkasse, aber wer die Show auf jeden Fall sehen will, sollte sich welche im Vorverkauf besorgen.