TransSib2017 – Tag 19 – Über den Wolken

Disclaimer: Dieser und alle folgenden Einträge zur Reise wurden im Vorfeld geschrieben und über die tatsächlichen Ereignisse wird erst im Nachgang berichtet. Wer uns Kommentare, Grüße oder sonstiges schreiben möchte, kann dieses via transsib@parkster.de machen.


Um 0:40 Uhr Ortszeit ist mein Flieger (EK 307) in Peking gestartet und wird nun 8 Stunden und 20 Minuten in der Luft sein, bevor es in Dubai zum Zwischenstopp kommt. Ich habe mich für diesen Flug entschieden, weil es mit der A380 in die Lüfte geht und ich als alter Flugschisser fühle mich in größeren Maschinen sicherer. Ob das Sinn macht oder nicht, sei mal dahingestellt.

Foto: Wikipedia (User: G patkar at English Wikipedia)

In Dubai angekommen, darf ich mir dann geschmeidige 3 Stunden 25 Minuten die Zeit vertreiben, bevor es weitergeht. Da ich noch nie am Airport in Dubai war, wird das aber sicher ohne weitere Probleme funktionieren, zumal das Areal recht anschaulich zu sein scheint.

Um 8:25 Uhr Ortszeit geht es dann im nächsten A380 (EK045) weiter gen Frankfurt (Main), wo die Ankunft um 13:15 Uhr MESZ geplant ist. Dann noch fix raus aus dem Flieger, Gepäck abgreifen, zum Bahnhof rennen (ahahahahahaha) und in den ICE nach Nürnberg steigen.

Gegen halb fünf, fünf werde ich dort wohl eintreffen, schnell duschen, zwei Stunden schlafen und dann muss ich auch schon wieder los…

… ab 20 Uhr ist die letzte Show von DLDA vor der Sommerpause im Centralcafé… und ich hab ja einen Vorgabentext abzuliefern.

– Ende –

TransSib2017 – Tag 18 – Time to say goodbye

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Und schon ist er gekommen, der Abreisetag. Wenn dieser Artikel hier online geht, sollte Claudia schon in der Luft gen Deutschland sein und Mirko dürfte ebenfalls im Flieger sitzen. Anja und André brechen in diesem Moment auf nach Tokio und meine Wenigkeit hat noch fast den ganzen Tag bis der Flieger geht.

23:55 Uhr Ortszeit hätte meine eigentliche Abflugzeit sein sollen, aber Emirates hat im Januar schon Bescheid gesagt, dass es 45 Minuten später wird. Nimm Dir ein Beispiel, Deutsche Bahn! Die Airline wusste schon drei Monate vorher, dass der Flieger Verspätung hat. DU hingegen sagst mir das oftmals erst, wenn ich am Gleis stehe.

Ich werde wohl noch die eine oder andere Stunde in der Stadt verbringen und dann zum Bejing International Airport tuckern, früh einchecken und ein offenes WLAN suchen. Oder mich in einen der Massagesessel setzen, die´s in Flughäfen öfter gibt und mich durchkneten lassen.

Gibt heute nicht mehr zu erzählen. Lust auf ein Katzenvideo?

TransSib2017 – Tag 17 – Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten…

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… gut, außer Donald Trump. Und wenn der wissen will ob das was bringt, lohnt ein Blick nach China. Dort haben die Chinesen die Große Mauer gebaut um die Mexikaner aus dem Süden Reitervölker aus dem Norden draußen zu halten und das hat (Spoileralarm!) mal so gar nicht funktioniert. Big D könnte es also gleich lassen und das Geld sinnvoller nutzen, aber für´s aus der Geschichte lernen war der Typ scheinbar eh noch nie zu haben.

Wir lustigen Fünf schauen uns heute mal an, was die Chinesen ab dem 7. Jahrhundert auf einer Länge von 21.196,18 Kilometern gebaut haben. Die konnten damals übrigens froh sein, dass es noch keine Bauaufsicht gab, denn allein beim Bau einzelner Abschnitte, sollen hunderttausende Arbeiter zu Tode gekommen sein – und die sind wahrscheinlich nicht an Altersschwäche gestorben.

Foto: Wikipedia (User:Ningling)

Die zweite Sache, die wir uns heute noch anschauen sind die Ming-Gräber. André und die anderen vermuten, dass es sich dabei um eine Anlage handelt, die Kaiser Yongle 1409 bauen ließ, aber ich freue mich endlich mal zu sehen, wo man den großen Widersacher von Flash Gordon bestattet hat.

TransSib2017 – Tag 16 – Du kummst hier ned rein!

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So! Zweiter Tag in Peking und es geht gleich ans Eingemachte. Zwei Punkte bestimmen das heutige Tagesprogramm und auf beide bin ich gleichermaßen gespannt.

Da ist zum einen die Verbotene Stadt, die ich bisher einzig aus dem Film Der letzte Kaiser kenne und mir ziemlich beeindruckend vorstelle. Der einfachen Bevölkerung war es früher verboten, die Stadt zu betreten (No shit, Sherlock?!) und hätte es damals Türstehern bedur bedür gebraucht, hätten diese sicherlich nicht „Du kummst hier ned rein!“ gesagt, sondern etwas wie „你不能進來„.

Forbidden City Doku Teil 1

Forbidden City Doku Teil 2

Und als zweites Highlight steht ein Besuch des Himmelstempels auf der Liste. Der Wikipedia-Artikel ist zwar recht gut beschrieben, aber dennoch hier ein Video, das die Bedeutung des Tempels in der Vergangenheit erklärt:

Sehr imposante Anlagen/Bauwerke, das muss man schon sagen.

TransSib2017 – Tag 15 – Bejing und seine Fahrräder

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Es ist mittlerweile Freitag, der 21. April und gegen 11:40 Uhr Ortszeit kommen wir in Peking an. China hat – was ich bisher nicht wusste – übrigens nur eine einzige Zeitzone, wenngleich sich das Gebiet über drei Zeitzonen erstreckt. Wir sind hier sechs Stunden der MESZ voraus, was bedeutet, dass wir schon knapp zwei Stunden in der Stadt sind, wenn dieser Artikel hier um acht Uhr MESZ online geht.

An diesem Tag steht kein weiteres Programm auf dem Plan, so dass wir den Tag zur freien Verfügung haben. Ich denke es wird auf ‚einchecken‘ und ‚Karaoke Bar‘ hinauslaufen. Zumindest hoffe ich das.

Peking hat 11,8 Millionen registrierte Einwohner, ich rechne also mit knapp 3,93 Kontrabässen auf den Straßen.

Einen Transfer zum Hotel gibt es dieses mal übrigens nicht. Ist aber auch nicht nötig, weil unser Hotel wohl direkt gegenüber des Hauptbahnhofs ist. Dann hoffen wir mal, dass wir auf dem kurzen Weg vom Gleis zur Rezeption von keinem der neun Millionen Fahrräder überfahren werden…